Automatisierte Anfragen an Google

In Googles Richtlinien für Webmaster finden wir unter „Qualitätsrichtlinien – Konkrete Empfehlungen“ folgenden Eintrag:

Senden Sie keine automatischen Anfragen an Google.

Gemäß den Nutzungsbedingungen von Google dürfen automatisierte Anfragen nur mit ausdrücklicher vorheriger Genehmigung von Google an unser System gesendet werden. Automatisierte Anfragen belegen wichtige Ressourcen. Hierunter fällt auch die Verwendung von Software wie WebPosition Gold, die durch automatisierte Anfragen ermitteln soll, welche Rangfolge eine Website oder Webseite bei verschiedenen Anfragen in den Suchergebnissen von Google einnimmt.

Im Klartext heißt das, dass Google es nicht möchte, dass Sie Funktionen wie die Rankingabfrage in Hello Engines! und der Ranking Toolbox verwenden, weil Sie dadurch zu viele Systemressourcen auf dem Google-Server verwenden.

Schauen wir uns an, warum das so ist, und was Sie dagegen machen können:

Nehmen wir mal an, Sie verwenden die Funktion Rankingabfrage in Hello Engines! Professional, um das Ranking von zwei Ihrer Websites in Google zu prüfen.

Dazu haben Sie eine Liste mit 25 Schlüsselwörtern, bei denen Sie ermitteln wollen, auf welchem Platz sie in den Ergebnissen mit Ihren URLs auftauchen.

Und zusätzlich möchten Sie, dass nur die ersten 100 Ergebnisse in Google berücksichtigt werden.

So wie Hello Engines! (und die Ranking Toolbox) arbeitet, werden somit in wenigen Sekunden insgesamt 250 Anfragen an Google gesendet (25 Schlüsselwörter x (100 Ergebnisse / 10 Ergebnisse pro Seite) = 250 Anfragen). Wenn Sie bei dem gleichen Beispiel die ersten 500 Ergebnisse pro Schlüsselwort analysieren möchten ergibt das schon 1250 Anfragen die in wenigen Sekunden von der Google-Engine verarbeitet werden müssen.

Falls Sie sich also an Googles Richtlinie halten möchten, sollten Sie die Anzahl der Ergebnisse reduzieren (50 ist hierzu ein guter Wert) und nicht zu viele Schlüsselwörter auf einmal abfragen. Die Anzahl der URLs ist dabei irrelevant, da sie die Anfragenanzahl nicht erhöht.

Um das Ganze zu vereinfachen, haben wir eine Funktion eingebaut, die Ihnen dabei hilft: den sogenannten "Engine Friendly Modus". In diesem Modus durchsuchen Hello Engines! und die Ranking Toolbox die Google-Datenbank nur nach max. 50 Ergebnissen und haben darüber hinaus einige Verzögerungen eingebaut, damit die Abfragen wesentlich langsamer an Google gesendet werden und deren Server nicht mehr belastet werden, als wenn Sie die Abfragen manuell durchführen würden.

Search Engine Friendly Modus

Ist diese Funktion aktiviert, führt das Programm die Abfragen zwar wesentlich langsamer durch, aber Sie können trotzdem die nützlichen Rankingabfragen-Merkmale nutzen und müssen nicht auf eine mühselige manuelle Abfrage zurückgreifen.

Nun gibt es Menschen, die sich einfach nicht an diese Richtlinie von Google halten, weil sie sich keiner Schuld bewusst sind und auch nicht einsehen, dass eine Firma eine Dienstleistung auf den Markt bringt, mit der sie Milliarden verdient, dann aber, wenn diese intensiv genutzt und entsprechend der verfügbaren Techniken ausgereizt wird, mit Richtlinien kommt.

Ob das die richtige Einstellung zu dem Thema ist, bezweifeln wir. Jedoch ist das schlimmste was passieren kann, dass Google die IP für eine gewisse Zeit sperrt, so dass Sie damit vorerst nicht auf Google zugreifen können. Vorsichtig sollte man natürlich bei der Verwendung statischer IPs sein, denn hier kann es auch zu längeren Sperren kommen. Wohlgemerkt, dies betrifft immer den Zugriff auf die Google-Datenbank und nicht Ihre Daten in der Datenbank selbst.

Was nicht passieren kann ist, dass Google die URLs, die Sie für die Rankingabfrage verwenden, sozusagen als Strafe für Ihr Fehlverhalten aus der Datenbank löscht. Ansonsten wäre das ja eine sehr beliebte Methode, um den Mitbewerbern zu schaden :)

2 Responses to Automatisierte Anfragen an Google

  1. Hi!

    Habt Ihr die Rankingabfrage vl auch als Freeware?

    LG

  2. Hallo,

    es ist schon richtig, daß Goolge bei einer zu „intensiven“ Abfrage die IP für einige Zeit sperrt.
    Dies kann man aber ganz easy im gleichen Augenblick wieder korrigieren um weitere Abfragen zu starten.
    Bei Interesse einfach melden, gebe diesbezüglich gerne Auskunft.

    Gruß

    Thomas Lehmann

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