Bye bye Linkpartner-Depot!

Jede gute Idee ist irgendwann mal Überholt!

Bei der Einführung von Linkpartner-Depot im Jahre 2001 handelte es sich um eine innovative Idee, mit der unsere Kunden effektiv ihre Suchmaschinenoptimierung vorantreiben konnten. Die Anwender unserer Softwareprodukte Hello Engines! und Ranking Toolbox erhielten die kostenlose Möglichkeit durch gegenseitige (oder einseitige) Verlinkung der Websites Linkpartnerschaften aufzubauen. Anfangs führte dies zu schnellen und massiven Erfolgen, weil Suchmaschinen eine Website zu einem großen Teil auch anhand der eingehenden Links und deren Ankertext bewerten.

Zwischenzeitlich ist die Entwicklung nicht stehen geblieben.

Die Suchergebnisse von Google und anderen Suchmaschinen mussten Qualitätseinbußen wegen des Missbrauchs durch solche Systeme erleiden, weil sie effektiv dazu genutzt werden konnten, neue Websites (auch mit schlechtem Inhalt) aus dem Nichts nach oben zu treiben. Inzwischen erkennen und bestrafen Suchmaschinen solche Systeme immer schneller und extrem zielsicher. Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen, das Linkpartner-Depot einzustellen.

Es ist und war nie Zweck unserer Softwareprodukte, Suchmaschinen auszutricksen. Schon vor 10 Jahren haben wir immer wieder betont, dass der Inhalt einer Website immer erste Priorität hat!

Jedoch ist es nicht nur legitim, sondern auch für das Überleben einer Website zwingend erforderlich, alle erlaubten Methoden auszunutzen, die einen Vorteil bringen können. Wie weit man dabei geht, bleibt letzten Endes immer die Entscheidung des Website-Betreibers.

Da Google aber inzwischen in der Lage ist, praktisch ALLE Onlinesysteme zu erkennen, die Links einkaufen oder zur gegenseitigen Verlinkung dienen, ist es ratsam, diese Art der Verlinkung künftig nicht mehr fortzuführen.

Dies gilt Übrigens auch – und noch viel mehr – für kommerzielle Dienste, die Textlinks vermitteln wie www.textlinkbrokers.com, www.text-link-ads.com oder den deutschen Nachahmer www.teliad.de.

5 Responses to Bye bye Linkpartner-Depot!

  1. Hm und wie kommt man dann an qualitativ hochwertige Links? Naja ich hoffe das dies mir euren
    Tools möglich ist!

    gr Sisko

  2. Die Links müssen freiwillig kommen, weil die Seite so gute Inhalte hat. Alles andere ist wahrscheinlich Unsinn, und wird von Google früher oder später bemängelt.

  3. So ein Partnerdepot ist doch toll 😀

  4. Ich glaube auch, dass die Linkfarmen wirklich abgestraft werden;
    Ich sage aus eigene Erfahrung „Finger Weg“ ansonsten kann es sein, dass statt nach oben dann nach unten in der Suchliste katapoltiert werden kann.

  5. Der Trend muss und wird immer mehr in Richtung Onpage-Optimierung gehen, indem Google immer mehr die User-Zufriedenheit beachtet. Aber bis dahin ist es noch ein langer Weg. „Russenlinks“ und gekaufte Links funktionieren leider immer noch .Bei gekauften Links dürfen die Suchmaschinen eigentlich auch immer nur den Linkverkäufer bestrafen, da man sonst den Mitbewerber „Links kaufen“ könnte, um diesem zu schaden. Ich denke, dass die Unterscheidung von gekauften Links und freiwilligen nicht so einfach sein wird. Trotzdem ist die Kampagne „Angst vor gekauften Links“ gut, denn gekaufte Links tragen nicht zur Qualitätsverbesserung im Internet bei.
    Bei allen von den Suchmaschinen Qualitätskriterien werden natürlich SEOs versuchen, die betreuten Seiten durch Manipulationsversuche besser ranken zu lassen.
    Neue Theorie: wer zu oft in einem SEO-Forum einen Kommentar schreibt, wird von G. verdächtigt, unnatürliches Linkwachstum zu betreiben.

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