AceBIT SEO-Blog

10. April 2008

Hilfe, ich habe keine Ahnung! Will aber trotzdem auf Platz 1!

Filed under: SEO-Kochbuch — Schlagwörter: , , , , — AceBIT @ 19:07

Das alte Problem – wer kennt es nicht? :) Sie haben eine Website und wollen verständlicherweise bei Google auch gefunden werden. Das Problem ist nur, dass Sie keinen Plan haben, wie Sie vorgehen sollen.

Lassen Sie sich nicht schon im Vorwege verunsichern… Auf Nachfrage wird Ihnen das Thema Suchmaschinenoptimierung vielleicht komplex und unüberschaubar vorkommen. Nichtsdestotrotz sollten Sie immer im Auge behalten, dass zumindest die Grundlagen leicht erlernt und umgesetzt werden können. Erfahrungsgemäß ist jeder, der auch eine Website erzeugt hat, in der Lage die Suchmaschinenoptimierung durchzuführen und sich in die Thematik einzuarbeiten.

Als allerersten Schritt müssen Sie ergründen, wie Sie Ihr Ziel, eine gute Platzierung bei Google, grundsätzlich erreichen können.

Dazu gibt es zwei Möglichkeiten:

1) Sie suchen sich eine Full-Service-Agentur und Überlassen alles einem Experten-Team.

2) Sie lesen sich in die Thematik ein und nehmen die Sache selbst in die Hand.

Wofür Sie sich entscheiden hängt in erster Linie von den vorliegenden Kapazitäten an Zeit & Geld ab. Wägen Sie genau ab, welche Vor- und Nachteile die beiden Methoden bieten:

Vorteil bei Methode 1: Sie Überlassen die Arbeit Leuten, die etwas davon verstehen. Wenn Sie mit etwas Glück an einen kompetenten Dienstleister geraten, ist der Erfolg wahrscheinlich. Sehr viel Zeit können Sie so auch noch sparen, aber Vorsicht, zumindest die Zeit, einen guten Dienstleister zu finden, sollten Sie unbedingt investieren. Nachteil: Das kostet in der Regel sehr viel Geld und Sie verlieren die Kontrolle über das, was gemacht wird. Wenn Sie mit etwas Pech an einen unseriösen Anbieter geraten, kann dies entweder gar keine oder sogar sehr negative Folgen für den Erfolg Ihrer Website haben.

Vorteil bei Methode 2: Sie sparen nicht nur Geld, sondern behalten die Kontrolle über diese wichtige Arbeit in der Hand. Von dem neu erworbenen Wissen können Sie außerdem auch in Zukunft für neue Projekte profitieren. Nachteil: Es kostet Zeit. Wenn Sie außerdem halbherzig herangehen und auf die falschen Tipps & Tricks hören, werden Sie genauso wie die Amateur-SEOs Bruchlandung erleiden.

Wenn Sie sich entscheiden, einen Profi zu beauftragen, lassen Sie sich im Vorfeld unbedingt umfassend beraten, um sich einen Eindruck von der Kompetenz zu verschaffen. Als Laie werden Sie nicht alles verstehen können, was Ihnen vorgeschlagen wird, aber Sie sollten zumindest grob die Vorgehensweise kennen. Vergleichen Sie verschiedene Angebote und holen Sie Referenzen ein.

Wenn Sie selber in das Thema SEO einsteigen wollen, finden Sie im Internet jede Menge Informationen auf Websites, in Blogs und Foren. Fangen Sie gezielt mit den Grundlagen an und lassen Sie sich nicht beirren, wenn Ihnen manches am Anfang kompliziert erscheint. Vertrauen Sie nicht blind einer Quelle, sondern vergleichen Sie und erarbeiten Sie nach und nach eine persönliche Strategie für Ihre Website.

Eine grundsolide Vorgehensweise finden Sie in der Checkliste von Hello Engines! Wenn Sie sich an diese Liste halten, können Sie nichts falsch machen und werden Über die positiven Effekte Überrascht sein.

[Update, 09.06.09]: Ein umfangreiches Tutorial mit hilfreichen Informationen rund um das Thema SEO bzw. Suchmaschinenoptimierung finden Sie auch auf SEO-united.de.

18. März 2008

Anmeldung bei Suchmaschinen und Verzeichnissen: Fakten die Sie wissen sollten

Filed under: SEO-Kochbuch — Schlagwörter: , , , , — AceBIT @ 19:51

Vor einigen Jahren waren sich alle Experten noch einig, die Anmeldung bei Suchmaschinen und Verzeichnissen ist für den Erfolg einer Website grundlegend wichtig.

Doch wie sieht es heute aus?

Neuerdings liest man gelegentlich gegenteilige Aussagen. Müssen wir uns um die Anmeldung bei Google & Co. überhaupt noch kümmern? Google schaut doch selbst irgendwann auf unserer Website vorbei und nimmt sie auf. In einschlägigen Foren, Blogs und Websites sogar hin und wieder zu lesen, dass die Anmeldung bei Suchmaschinen nicht nur überflüssig, sondern auch schädlich sei. Oder noch schlimmer, Google bestraft unsere Websites, wenn Sie sie mit Programmen wie Hello Engines! angemeldet werde. Und dann gibt es diese “Bad neighborhoods”, die wie ein Damoklesschwert über uns schweben.

Sie sehen, hier gibt es viel Klärungsbedarf, den oftmals treiben die Spekulationen und das in einigen Foren und Blogs verbreitete Halbwissen kontraproduktive Effekte und verunsichern die Leser.

Anmeldung bei Google & Co.

Google ist eine Suchmaschine, die vollautomatisch und rund um die Uhr das Internet nach neuen und geänderten Inhalten durchforstet. Wenn andere Websites auf Ihre Website verlinken, wird Google früher oder später tatsächlich von alleine auftauchen und Ihre Website aufnehmen (sofern Sie dies nicht durch gezielte Instruktionen unterbinden). Das gleiche gilt auch die andere Suchmaschinen wie Yahoo, Alta Vista, MSN usw.

Die Anmeldung ist also bei den großen Suchmaschinen tatsächlich nicht erforderlich, sondern hier ist es wichtiger, dass Sie von anderen Websites verlinkt werden (wie Sie das für den Anfang erreichen, erfahren Sie weiter unten).

Anders sieht es bei den vielen kleineren Suchmaschinen aus. Im Prinzip funktionieren diese zwar ähnlich wie Google, haben jedoch nur einen Bruchteil der (Hardware-)Ressourcen zur Verfügung und brauchen häufig viele Monate, bevor sie Ihre Website überhaupt besuchen oder gar finden. Hier ist eine Anmeldung erforderlich und durchaus sinnvoll.

Dass die Anmeldung über Software irgendwelche negativen Konsequenzen haben kann, ist natürlich reinste Spekulation. Wenn eine Software alle Parameter korrekt übergibt und sich wie ein Browser verhält, ist es technisch schlicht unmöglich zu erkennen, ob die Anmeldung von einer Software wie Hello Engines! erfolgte oder per Hand durchgeführt wurde.

Darüber hinaus wäre es für die Suchmaschinen ein leichtes, die automatische Anmeldung mittels Captcha zu unterbinden. Wenn Google also keine automatische Anmeldung wünscht, hat es ganz einfache Methoden diese zu verhindern (so wie es beispielsweise AltaVista seit Jahren macht).

Warum und von wem solche Gerüchte in Umlauf gebracht werden, darüber kann nur gerätselt werden. Im Grunde ist dies die Eigendynamik, die sich in der SEO-Szene beobachten lässt, wo gerne das wiedergegeben wird, das man irgendwo schon mal gelesen hat.

Ist die Anmeldung bei Verzeichnissen sinnlos oder gar schädlich?

Auf die Behauptung, dass die Anmeldung bei Verzeichnissen schädlich sei, trifft man gelegentlich in der Gerüchteküche. Im Gegensatz zum vorherigen Gerücht, ist dieses jedoch sehr viel ernster zu bewerten. Wenn Sie sich nämlich daran halten, entgeht Ihnen eine ganz wesentliche und effektive Methode, um Ihre Website erfolgreich zu optimieren.

Verzeichnisse bieten nämlich eine hervorragende und günstigste Methode, um Ihre Website überhaupt erst einmal im Internet präsent zu machen. Darüber hinaus sorgen diese Verzeichnisse dafür, dass Ihre Website die Grundbasis von Backlinks erhält. Ohne genügend Backlinks wird Ihre Website von Google als weniger wichtig eingestuft.

Die Anmeldung bei Verzeichnissen ist also ein wichtiger Schritt. Zum Thema Linkaufbau werden wir in Kürze genauer eingehen.

Bad neighborhoods?

Diese für jeden Website-Betreiber furchteinflößend klingende “Fachbegriff” sollte Sie aus einem Blinkwinkel beschäftigen: Vermeiden Sie die Anmeldung bei Linklisten (Free-For-All-Linkfarmen) oder Verzeichnissen, die auffällig unseriös sind. Nicht etwa, weil die Anmeldung dort für Ihre eigene Website irgendwelche schlimmen Auswirkungen haben könnte, sondern weil es Zeitverschwendung ist und Sie keinen Nutzen davon haben. Viel mehr gibt es zu diesem Thema eigentlich nicht zu sagen.

Grundsätzlich können Sie davon ausgehen, dass intelligente Suchmaschinen wie Google nicht zulassen, dass Ihre Website einseitig geschädigt wird. Das heißt, die Tatsache, dass sich Ihre Website in einer solchen “Bad neighborhood” befindet alleine keine Grundlage für eine “Bestrafung” darstellt kann. Wäre es so, würden sicher viele auf die Idee kommen, ihre Mitbewerber mittels anonymer Anmeldung bei diesen Seiten zu schädigen.

Anders sieht es natürlich aus, wenn Sie von solchen Spam-Sites verlinkt werden und auch selbst auf diese verlinken. Dies hat sehr wohl schlimme Folgen und in diesem Fall müssen Sie davon ausgehen, dass Google Ihre Website abwertet (auch an dieser Stelle nochmal der Hinweis, dass das Thema Linkaufbau in Kürze genauer behandelt wird).

Manuell oder automatisch anmelden?

Die manuelle Anmeldung mit Hilfe der Anmeldehilfe ist der automatischen bei Verzeichnissen immer vorzuziehen. Dies liegt schlicht in der Natur der Verzeichnisse, die oftmals viele Hunderte spezialisierter Kategorien enthalten.

Bei Suchmaschinen können Sie problemlos immer automatisch anmelden, da hier in der Regel nur Standard-Parameter wie URL und E-Mail übergeben werden.

Letztendlich ist es auch eine Frage der Zeit-/Nutzen-Relation. Wenn Sie also die Zeit haben Ihre Website bei allen ca. 1.000 in Hello Engines! enthaltenen Suchdiensten über die manuelle Anmeldung durchführen, ist das sicher vorzuziehen. Es sieht aber nun mal leider so aus, dass bei der Anmeldung in den kleineren und unwichtigen Verzeichnissen weniger mit vielen Besuchern gerechnet wird, sondern der Backlink erwünscht wird. In der Praxis haben die meisten Website-Betreiber eine Liste mit 10-20 Suchdiensten, bei denen Sie manuell anmelden und beim Rest vollautomatisch.

Fazit:

Auch wenn die Anmeldung bei Suchmaschinen und Verzeichnissen nicht alles ist, was Sie tun müssen um Ihre Website erfolgreich zu promoten, so ist sie doch grundlegend wichtig, um die eigene Website im Internet bekannt zu machen und dafür zu sorgen, dass eine gute Anzahl von ersten Backlinks auf Ihre eigene Site erfolgt. Über diese Anmeldung besorgen Sie sich den Grundstock von Backlinks, den Sie später mit weiteren ausgewählten Links erweitern müssen.

9. März 2008

Die Checkliste zur Suchmaschinenoptimierung

Filed under: SEO-Kochbuch — Schlagwörter: , , , — AceBIT @ 18:54

Bei der Suchmaschinenoptimierung ist es wie beim 100-Meter-Lauf.

Ein gesunder aber vollkommen untrainierter Mensch, der den 100-Meter-Lauf bestenfalls im Eilschritt bewältigen kann und dafür z.B. 35 Sekunden benötigt, wird nach einem kurzem, aber gezielten und auf sein Alter und Gesundheit angepassten Trainingsplan bald auf eine ansehnliche Zeit von unter 20 Sekunden kommen.

Der Trainingsaufwand steigt, je ehrgeiziger die Ziele werden. Eine Verbesserung von 15 Sekunden auf 12 Sekunden ist weitaus schwieriger und erfordert einen wesentlich höheren Zeit- und Trainingsaufwand. Irgendwann stimmt für den Freizeitsportler die Relation zwischen dem Zeitaufwand für das Training und der zu erwartenden Verbesserung nicht mehr. Er muss immer mehr trainieren, und erreicht immer geringere Verbesserungen.

So trainiert der Top-Athlet täglich mehrere Stunden am Tag, um sich von 10,3 Sekunden auf 10,2 Sekunden zu steigern. Ob er dabei erfolgreich sein wird, zeigt sich oft erst nach Abschluss eines harten, monatelangen Trainingsplans.

Der Trainingsplan für Ihre Website

Für Ihre Website gilt ganz genau das gleiche! Wenn sie noch nicht optimiert ist, werden Sie es mit vergleichsweise wenig Aufwand schaffen, ganz beachtliche Verbesserungen zu erzielen. Aber wie bei unserem 100-Meter-Läufer wird es auch für Ihre Website immer schwieriger, sich weiter zu verbessern, sobald Sie die grundlegende Optimierung abgeschlossen haben.

Das was für den 100-Meter-Läufer das Einstiegstraining ist, um von 35 auf unter 20 Sekunden zu kommen, ist für Ihre Website die grundlegende Optimierung, nach einer einfachen Checkliste.

Diese Checkliste finden Sie samt den dazugehörigen Funktionen in Hello Engines! unter dem neuen Programmbereich “Home”.

Nachdem Sie diese Checkliste durchgearbeitet haben, haben Sie bereits über 90% dessen erledigt, was im Rahmen der Suchmaschinenoptimierung überhaupt möglich ist.

Die restlichen 10% sind Methoden die sich entweder nahe einer Grauzone befinden (also von Google & Co. als unerwünschtes Tricksen betrachtet wird) oder Methoden der Suchmaschinenoptimierung, die in der Regel nur für eine kurze Dauer funktionieren und zwar so lange, bis sie der breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht werden. Diese Methoden ermitteln die SEO-Spezialisten selbst, durch ständiges Beobachten und Experimentieren und Sie können davon ausgehen, dass sie dieses Wissen nicht kostenlos mit Ihnen teilen werden. Tricks und Tipps die Sie in einschlägigen Foren und Websites finden, sind deshalb oft beim Erscheinen schon veraltet. Denken Sie nur an die Sicherheitslücken in Windows, die in einschlägigen Hacker-Foren kursieren und schon nach kürzester Zeit nach Bekanntgabe von Microsoft beseitigt werden.

Wo ist die Grenze des Möglichen?

Irgendwann kommt auch der Top-Athlet an einen Punkt an dem er, ganz gleich wie viel er auch trainiert, keine Verbesserung mehr erreichen kann, weil er schlicht seine biologischen Grenzen erreicht hat. Im Beispiel des Website-Betreibers ist die biologische Grenze das zur Verfügung stehende Budget und die Ressourcen (Mitarbeiter, Know-how etc.).

Das Budget und die Ressourcen entscheiden zu einem großen Teil darüber, wie weit Sie in der Lage sein werden mit den Großen in Ihrer Branche mitzuhalten, in dem Sie den Inhalt Ihrer Website ständig so aktuell und lesenswert gestalten, dass Ihre Besucher wieder kommen, andere Websites sie verlinken und die Medien über Sie sprechen. Ihr Budget entscheidet auch darüber, ob Sie sich die echten SEO-Experten leisten können oder eben auf den Semi-Professionellen SEO angewiesen sind (lesen Sie dazu auch Dan Larkins Artikel “SEO ist nicht gleich SEO … Ein Blick in den SEO Olymp“)

Und wenn Sie es dann in Ihrer Verzweiflung mit dubiosen Tipps und Tricks versuchen, die man ja leicht im Internet finden kann, wird es Ihnen wahrscheinlich so gehen wie der 100-Meter-Läuferin Marion Jones.

Fazit

Halten Sie sich einfach immer vor Augen, warum es Suchmaschinen wie Google überhaupt gibt, dann werden Sie erkennen: Google ist deshalb so erfolgreich geworden, weil uns diese Suchmaschine relevante Ergebnisse liefert. Überlebenswichtiges Ziel von Google ist also dafür zu sorgen, dass Sie in den Suchergebnissen bestmöglich relevante Websites finden und keinen Spam.

Mit dieser Erkenntnis im Hinterkopf, werden Sie bei der Suchmaschinenoptimierung erfolgreich sein, weil Sie sich automatisch an die Spielregeln halten.

PS: Die Checkliste, bzw. Ihr Grundlagentraining besteht aus 12 Schritten. Sie finden diese Checkliste ab Version 6.5 von Hello Engines! Standard und Professional, zusammen mit den dazugehörigen Funktionen und einer detaillierten Auflistung der einzelnen Aktionen. Die vollständige Checkliste ist auch in der kostenlosen Testversion verfügbar.
[Update 10.06.09]: Tipps und Anregungen zur Suchmaschinenoptimierung finden Sie auch bei Seo-United.

22. Januar 2008

Duplicate Content mit und ohne www?

Filed under: SEO-Kochbuch — Schlagwörter: , , , — AceBIT @ 00:53

Sehr häufig melden sich Kunden, die “gehört” haben, dass eine Domain die mit dem gleichen Inhalt sowohl über http://www.acebit.de als auch über http://acebit.de (also einmal mit und auch ohne www) erreichbar ist, von Google als Duplicate Content angesehen und somit herabgestuft wird. Verständlicherweise ist die Verunsicherung groß, wenn man feststellt, dass dies bei der eigenen Website auch der Fall ist (und wenn Sie bei einem der großen Provider ein Standard-Webhosting Paket besitzen, ist es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit der Fall, weil dies standardmäßig so konfiguriert wird).

Zunächst einmal können wir Sie beruhigen, dieses Problem ist weitaus geringer einzuschätzen, als das weiter unten beschriebene, verwandte Problem. Jedoch ist es tatsächlich eines, weil beide Varianten im Grunde zwei verschiedene völlig Websites enthalten können. Ob Google bei diesem Duplicate Content toleranter bewertet als bei echtem Duplicate Content, ist sehr wahrscheinlich, zumal es ein Massenphänomen ist, das sehr viele Websites betrifft.

Trotzdem sollten Sie auf einige Punkte achten, um eine eventuelle Negativbewertung zu vermeiden. Es ist zunächst wichtig, dass Sie bei der internen Verlinkung auf die korrekte und einheitliche Adressierung achten, also nicht http://www.acebit.de und http://acebit.de vermischen, sondern am besten immer http://www.acebit.de verwenden. Wenn möglich, prüfen Sie auch eingehende Links auf die korrekte Adressierung.

Als nächstes sollten Sie bei Google Webmaster Tools die gewünschte Domain unter “Tools/Bevorzugte Domain festlegen” festlegen, in dem Sie die entsprechende Option markieren.
Einstellungen bei Goolge

Diese Beiden Schritte sind im Grunde ausreichend um das Problem zu lösen.

Eine andere, endgültige Methode dieses Problem zu löschen ist es, eine 301-Weiterleitung in der htaccess-Datei einzufügen, die alle Anfragen an http:// auf http://www. weiterleitet. Google selbst empfiehlt das Vermeiden von Dupliziertem Content und das Verwenden von 301-Weiterleitungen (lesen Sie dazu auch den entsprechenden Guideline-Eintrag von Google). Eine 301-Weiterleitung ist eine dauerhafte Weiterleitung und teilt mit, dass das angeforderte Dokument nur noch unter der neuen Adresse erreichbar ist. Falls Sie mit der Funktion der Datei .htaccess nicht vertraut sind, lesen Sie bitte den entsprechenden Wikipedia-Artikel.

Um die Weiterleitung mittels der htaccess zu erzeugen, gehen Sie wie folgt vor:

Erzeugen Sie mit einem Texteditor (wie Notepad) eine Datei mit dem Namen .htaccess und fügen folgendes ein (“acebit” muss natürlich mit Ihrem eigenen Domainnamen ersetzt werden):

RewriteEngine on
RewriteCond %{HTTP_HOST} !^www.\acebit\.de$
RewriteRule ^(.*)$ http://www.acebit.de/$1 [L,R=301]

Grundsätzlich ist es nicht empfehlenswert die htaccess-Datei mit zu vielen Weiterleitungen zu überladen, weil nicht bekannt ist, wie Google in Zukunft auf zu viele Weiterleitungen dieser Art reagieren könnte und eventuell sogar heute schon reagiert. Vermeiden Sie es deshalb nicht mehr vorhandene/gelöschte Dokumente auf diese Art weiterzuleiten und löschen Sie sie besser aus der Google-Datenbank mittels der Google Webmaster Tools.

Kommen wir aber noch zu dem oben erwähnten, ähnlichen Problem, das sehr viel schwerer wiegt. Vielleicht haben Sie auch Ihren Domainnamen gleich unter verschiedenen Schreibweisen gesichert, also http://www.hello-engines.de, http://www.helloengines.de, http://www.helloengines.biz ect.

Hier besteht nun die große Gefahr, dass Sie diese verschiedenen Domains irrtümlich auf ein Verzeichnis leiten und somit echten Duplicate Content erzeugen. Vermeiden Sie es also, diesen Domains im Control Panel Ihres Providers das gleiche Verzeichnis zuzuweisen. Entscheiden Sie sich vielmehr für den Haupt-Domainnamen (in unserem Fall hello-engines.de) und erzeugen Sie ein neues Startverzeichnis für die restlichen Domains, welches dann mittels der oben beschriebenen Methode über eine htaccess-Datei auf die Haupt-Domain weiterleitet.

Der Inhalt dieser htaccess müsste dann so aussehen:

redirectMatch 301 ^(.*)$ http://www.hello-engines.de

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